Neue Mitglieder der Circle-Familie: Circlebulk und Circlesilk White

Hamburg, 6. Februar 2024 – In Zeiten zunehmender Nachhaltigkeit und Klimaschutzthemen erweitert die IGEPA Group ihre Circle-Range um zwei neue Produkte. Die beiden Premium-Recycling-Papiere Circlebulk und Circlesilk White sind ab sofort erhältlich.

Circlebulk ist ein Recycling-Offset-Papier mit 1,5-fachem Volumen, hergestellt aus 100 Prozent Altpapier. Seine hohe Blattstärke ermöglicht den Einsatz niedrigerer Grammaturen, was Kosten spart und umweltfreundlich ist. Circlesilk White ist ein seidenmatt gestrichenes Premium-Recycling-Papier mit angenehmer Weiße (CIE-Weiße 95) und ist ebenfalls zu 100 Prozent aus Altpapier gefertigt.

Beide Papiere, ebenso wie andere Produkte der Circle-Range, wie Circleoffset White und Circlesilk, sind zu 100 Prozent Recyclingpapiere und mehrfach zertifiziert mit Siegeln wie dem Blauen Engel, EU Ecolabel und FSC recycled.

Circlebulk im Überblick:

  • Recycling-Offset-Papier mit 1,5-fachem Volumen
  • Hochwertige Anmutung, angenehme Weiße
  • FSC®-zertifiziert, Blauer Engel-zertifiziert
  • Hohes Volumen ermöglicht geringere Grammaturen
  • Beitrag zum Umweltschutz, beste Druck- und Weiterverarbeitungseigenschaften
  • Geeignet für diverse Druckprodukte
  • Grammaturen: 60-140 g/m²
  • Lieferform: ungeriest in verschiedenen Formaten, Rollen auf Anfrage

Circlesilk im Überblick:

  • Seidenmatt gestrichen
  • Bilderdruck aus 100 Prozent Altpapier
  • Recycling-Weiße
  • FSC®-zertifiziert, Blauer-Engel-zertifiziert
  • Kombination von silk matt gestrichenem Bilderdruck und 100 Prozent Recycling
  • Beitrag zum Umweltschutz, beste Druck- und Weiterverarbeitungseigenschaften
  • Geeignet für diverse Druckprodukte
  • Grammaturen: 90-250 g/m²
  • Lieferform: ungeriest auf Palette, Rollen auf Anfrage

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.igepa.de/

Papier triumphiert bei Parlamentsdebatte

Two Sides spielte eine führende Rolle in der langwierigen Debatte zwischen Print und Digital im Portcullis House.

Jonathan Tame, Geschäftsführer von Two Sides, spielte eine zentrale Rolle in einer kürzlich von der Independent Print Industries Association (IPIA) gesponserten Parlamentsdebatte. Bei dieser Veranstaltung, die im Portcullis House gegenüber dem Parlamentsgebäude stattfand, debattierten zwei Druckexperten und zwei Digitalexperten über den Antrag „Gedrucktes Papier ist das bevorzugte Medium für Aufzeichnungen und gleichzeitig ein nachhaltiges Format für die Marketingkommunikation”.

An der Seite von Jonathan in der Print-Ecke stand Richard Pepper, Gründer des Grußkartenunternehmens Funky Pigeon, während John Booth, Gründer des nachhaltigen IT-Beratungsunternehmens Carbon3IT, und Emma Newman, Chief Revenue Officer EMEA des digitalen Werbeunternehmens PubMatic, die Position für den digitalen Bereich vertraten.

Die Debatte beginnt

Unter dem Vorsitz der konservativen Peer Baroness Sater begann die Debatte mit einem Handzeichen im Saal, wer dem Antrag zustimmte und wer ihn ablehnte. Bei dieser ersten Zählung waren 46 Personen für den Antrag, 24 dagegen – ein guter Start für das Papier. Dann begann die Debatte, bei der jeder Redner gleich viel Zeit hatte, um seine Argumente vorzubringen.

Der erste Redner war Richard Pepper, der sich klar auf die Seite der Printmedien stellte. Er sprach über die Vorteile von gedruckten Büchern für die Bildung und das Behalten von Informationen und verwies auf die Tatsache, dass viele Schüler lieber mit gedruckten Büchern als mit digitalen Medien lernen.

„Wenn man digital liest, nimmt man nur etwa 500 Wörter auf, bevor man abgelenkt ist”, sagte er. „Gedruckte Bücher bieten eine tiefere Lernerfahrung.“

Nach Richard konzentrierte sich John Booth auf die Effizienz digitaler Medien und ihre einfache Verbreitung. Er untermauerte seine Argumentation mit der Tatsache, dass viele Sektoren, vom Bankwesen über das Rechtswesen bis hin zu Marketing und Medien, den Großteil ihrer Abläufe und Aufzeichnungen auf digitale Medien umgestellt haben.

„Alle Vorteile des Drucks sind in den digitalen Medien vorhanden”, sagte er. „Sie haben viele Branchen revolutioniert und bieten Echtzeit-Updates, um sicherzustellen, dass die Informationen aktuell und relevant sind.“

Two Sides ergreift das Wort

Jonathan Tame trat anschließend vor, um die Umweltargumente für Druckerzeugnisse darzulegen, wobei er sich auf drei weit verbreitete Mythen stützte, die mit der Herstellung und Verwendung von Papier in Verbindung gebracht werden: dass durch den Verzicht auf Papier Bäume gerettet werden, dass Papier verschwenderisch ist und auf Mülldeponien landet und dass die Papierherstellung viel Wasser verbraucht.

Jonathan führte eine Reihe von Fakten an, die jeden Mythos widerlegen, darunter die Tatsache, dass die europäischen Wälder jeden Tag um eine Fläche wachsen, die 1.500 Fußballfeldern entspricht, und dass Papier zu 71 % recycelt wird, und ging anschließend auf die Umweltprobleme ein, die mit der Zunahme der digitalen Medien verbunden sind.

„Die Umweltauswirkungen unserer immer stärker werdenden digitalen Welt können nicht ignoriert werden”, sagte er. „Die IKT-Branche ist für 5-9 % des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich, und Schätzungen zufolge könnte ihr Anteil an den weltweiten Emissionen bis 2050 auf 14 % steigen.“

Als letzte Rednerin widersprach Emma Newman einigen von Jonathans Umweltargumenten, indem sie darauf hinwies, dass die meisten Rechenzentren mit erneuerbarer Energie betrieben werden und digitale Medien keine Transportkosten verursachen, was ihre Nachhaltigkeit erhöht. Sie sprach dann über das Gesamtbild und erklärte, dass digitale Medien die Wirtschaft ankurbeln und es Unternehmen und Wohltätigkeitsorganisationen ermöglichen, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und ihre Organisationen auszubauen.

Erfahrungen aus der Vergangenheit

„Wenn eine Stadt niedergebrannt wird und staatliche Einrichtungen niedergebrannt werden, gibt es keinen sicheren Hafen für gedruckte Kopien [von Dokumenten]. Als die Menschen aus dem Land fliehen mussten, mussten sie Gott sei Dank nicht ihren Reisepass oder ihr Diplom mitnehmen – sie konnten es auf ihrem Handy haben, digital. Wenn es also um ein Aufzeichnungsmedium geht, bin ich definitiv für digital.”

Trotz dieses überzeugenden Beitrags wurde der Antrag zugunsten des gedruckten Mediums angenommen, mit einer größeren Mehrheit.

Weitere Informationen über die IPIA finden Sie unter ipia.org.uk

Zusammenfassung Two Sides Partner Webinars 2024

Erfahren Sie mehr über die neuesten Two Sides Aktivitäten und Kampagnenergebnisse sowie die Gedanken des Gastredners Andrea Boltho, Direktor von Oxford Economics.

Das Two Sides Partner-Webinar ist eine Gelegenheit für Mitglieder und Partner, sich mit der Organisation auszutauschen und zu erfahren, was die globale Mitgliederorganisation in den letzten 12 Monaten getan hat und welche Pläne für das aktuelle Jahr geplant sind.

Das Webinar bringt das Online-Publikum nicht nur auf den neuesten Stand der Two Sides-Aktivitäten, sondern präsentiert auch einen Gastredner, der einen einzigartigen Einblick in die Branche und das breitere wirtschaftliche Bild bietet – ein Bereich, in dem Andrea Boltho, Direktor von Oxford Economics, über jahrzehntelange Erfahrung verfügt.

Ergebnisse an den Türen

Die wichtigsten Zahlen für Two Sides sind, dass die Organisation im Jahr 2023 32 neue Mitglieder im Vereinigten Königreich hinzugewonnen hat und im ersten Monat des Jahres 2024 weitere 5 Mitglieder hinzukommen. Two Sides freut sich auch über zwei neue Zentralmitglieder, Koehler Paper SE und Lenzing Papier GmbH.

Eine der größten Forschungsarbeiten von Two Sides ist der Trend Tracker Report. Der alle zwei Jahre aktualisierte globale Bericht untersucht die Vorlieben, Wahrnehmungen und Einstellungen der Verbraucher gegenüber Druck, Papier und papierbasierten Verpackungen. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Lesepräferenzen der Verbraucher für Papier nach dem Covid zwar verbessert haben, die Verbraucher aber immer noch glauben, dass die europäischen Wälder schrumpfen.

“Für Two Sides geht es bei diesem Bericht darum zu verstehen, was die Verbraucher über unsere Produkte und unsere Auswirkungen denken”, erklärte Jonathan Tame, Managing Director Europe von Two Sides. “Neben der Wahrnehmung, dass die Wälder schrumpfen, gibt es immer noch eine große Lücke im Verständnis unserer sehr hohen Recyclingrate. Papier ist jedoch definitiv die bevorzugte ökologische Wahl, wenn es um die Wahl verschiedener Verpackungsmaterialien geht. Die Verbraucher bevorzugen eindeutig Papier”.

Wichtigste Kampagnenaktivitäten

Two Sides führt zwei Kampagnen durch: Anti-Greenwashing und Love Paper. Die erste geht gegen negative – und oft falsche – Aussagen über Papier und Papierverpackungen vor, während die zweite darauf abzielt, die öffentliche Wahrnehmung von Papier durch Werbung, Online-Inhalte und soziale Medien zu verbessern.

Die Anti-Greenwashing-Kampagne war in letzter Zeit besonders aktiv. Große Marken wie British Gas und EDF haben in ihrer Marketingkommunikation irreführende Aussagen über Druck und Papier gemacht und ihre Kunden mit Sprüchen wie “Helfen Sie uns, dem Planeten mit papierlosen Rechnungen zu helfen” und “Wenn Sie papierlos arbeiten, helfen Sie uns jedes Jahr, 2.040 Bäume zu retten” dazu ermutigt, online zu gehen.

Diese Aussagen ignorieren nicht nur das hohe Maß an Nachhaltigkeit in der Papierindustrie, sondern fördern auch die Nutzung digitaler Medien, die einen erheblichen CO2-Fußabdruck hinterlassen. “Diese Schlagzeilen sind für unsere Branche äußerst schädlich”, so Jonathan. “Sie werden nicht durch Fakten gestützt, sie werden nicht durch wissenschaftliche Untersuchungen untermauert und sie sind äußerst schädlich.

Die Love Paper-Kampagne von Two Sides hat das Ziel, einen Teil dieses Schadens an der Wahrnehmung von Papier und papierbasierten Verpackungen zu beheben. Love Paper-Anzeigen werden in einigen der weltweit führenden Zeitungen und Zeitschriften geschaltet und erreichen so jedes Jahr über 240 Millionen Verbraucher. Hinzu kommt ein breites Spektrum an sozialen Medien und Online-Inhalten, die über 25 Millionen Menschen erreichen.

Die Gewissheit der Ungewissheit

Während es ein hohes Maß an Gewissheit über die Nachhaltigkeit von Papier und papierbasierten Verpackungen gibt, ist die Gewissheit über die Wirtschaft deutlich geringer. Dies war die zentrale Botschaft des Gastredners Andrea Boltho, Direktor von Oxford Economics. Als regelmäßiger Redner bei Two Sides-Veranstaltungen kann man sich auf Andrea Boltho verlassen, wenn es darum geht, einen klaren Überblick über die globale Situation zu geben – und die Nachrichten sind nicht gut.

“2023 war wahrscheinlich das schlimmste Jahr aus geopolitischer und wirtschaftlicher Sicht, das ich je erlebt habe”, begann er. “Ich glaube nicht, dass wir seit 1945 ein so schlechtes Jahr wie das letzte hatten, und ich glaube nicht, dass dieses Jahr viel besser sein wird.”

Andrea ging auf die drei wirtschaftlichen Schocks der letzten zwei Jahre ein – Covid, Inflation, Krieg – und erläuterte dann die Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen sowie die längerfristigen Anforderungen wie Alterung, Verteidigung und Klimawandel. Inmitten der düsteren Aussichten gibt es einen Lichtblick: die Technologie, die mit einer Reihe neuer Technologien die Wirtschaft antreibt.

“Ein Großteil des weltweiten Wirtschaftswachstums seit den 50er Jahren ist auf neue Technologien zurückzuführen”, sagte er. “Es gibt viele neue Technologien, wie Biotechnologie, Nanotechnologie und Kernfusion für erneuerbare Energien und die Umwelt. Hinzu kommt die künstliche Intelligenz, die äußerst vielversprechend aussieht. Hoffen wir, dass es ein gewisses technologisches Potenzial gibt, das uns in eine bessere Welt führen kann als die, die ich beschrieben habe.

Zeigen Sie Ihre Unterstützung

Nach einer Flut von Fragen an Andrea ging das Webinar über zu einer hoffnungsvolleren Zukunft für Papier und zeigte auf, wie sich Mitglieder an der Arbeit von Two Sides beteiligen können. Die erste Möglichkeit besteht darin, das Love Paper-Logo in ihrer Kommunikation zu verwenden, um ihre Unterstützung für die Kampagne zu zeigen und den nachhaltigen Charakter von Papier zu erklären. Die zweite Möglichkeit ist die Teilnahme am Two Sides Packaging Webinar 2024 am 15. Februar und am Power of Print Seminar am 5. November.

“Abschließend möchte ich mich bei unseren Mitgliedern bedanken”, schloss Jonathan, “und Sie alle daran erinnern, dass wir nur gemeinsam die großartige Geschichte von Druck, Papier und papierbasierten Verpackungen erzählen können.”

Um die Präsentationen des Webinars herunterzuladen, besuchen Sie bitte: twosides.info/UK/2024-two-sides-partners-meeting/

Nachhaltigkeits-Update: 3 Gründe zur Freude

Die Umwelt befindet sich möglicherweise momentan nicht in bester Verfassung, aber es gibt einige positive Geschichten über Papier und papierbasierte Verpackungen. Derzeit mangelt es nicht an schlechten Nachrichten über die Umwelt: Das Jahr 2023 wurde zum weltweit heißesten Jahr seit Aufzeichnungen erklärt; die globalen Kohlendioxidemissionen aus fossilen Brennstoffen haben Rekordwerte erreicht; und über eine Million Pflanzen- und Tierarten sind vom Aussterben bedroht.

Doch trotz des Unheils zu Beginn des Jahres 2024 gibt es einige Lichtblicke am Horizont, insbesondere wenn es um Papier und papierbasierte Verpackungen geht. Hier sind nur einige wenige:

EU-Entwaldungsverordnung

Es stehen mehrere bedeutende Umweltpolitikänderungen und neue Vorschriften für das Jahr 2024 an, darunter die “Extended Producer Responsibility” (EPR) in Großbritannien und die EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR). Während EPR darauf abzielt, Verpackungen besser recycelbar zu machen, setzt sich PPWR für die verstärkte Verwendung von wiederverwendbaren Verpackungen ein.

Gleichzeitig zielt die EU-Entwaldungsverordnung darauf ab, den Import von Waren und Produkten zu stoppen, die mit Entwaldung in Verbindung stehen. Die im Juni 2023 in Kraft getretene Verordnung besagt, dass Importeure von Gütern wie Soja, Rindfleisch, Palmöl, Holz, Kakao, Kaffee und Kautschuk “nachweisen müssen, dass die Produkte nicht aus kürzlich entwaldeten Flächen stammen oder zur Walddegradierung beigetragen haben”.

Gemäß einem WWF-Bericht aus dem Jahr 2021 war die EU nach China der zweitgrößte Importeur von mit Entwaldung verbundenen Produkten und für 16% der mit dem internationalen Handel verbundenen Entwaldung verantwortlich. Daher wurde die Verordnung von Aktivisten als wegweisend bezeichnet.

Ersetzen von mehr Kunststoffverpackungen durch Papier

Jede Woche gibt es scheinbar immer mehr Geschichten über Lebensmittel- und Getränkemarken, die ihre Verpackungen von Kunststoff auf Papier umstellen, begleitet von der Menge an Tonnen Plastik, die aus dem Abfallstrom entfernt werden. Die neuesten Marken, die auf papierbasierte Verpackungen umsteigen, sind Quaker Oats (200 Tonnen), Sainsbury’s Pilze (775 Tonnen) und Walkers Baked Crisps (180 Tonnen).

Die Bewegung hin zu vollständig recycelbarer Verpackung reicht bis zu globalen Giganten wie Pringles, die bekanntgaben, eine zu 90% aus Pappe bestehende Röhre einzuführen, die im Hausmüll recycelt werden kann. Bei Tesco erhältlich, sollen allein im nächsten Jahr über 48 Millionen Röhren verkauft werden.

“Es ist ein fantastisches Beispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn Hersteller sich dafür entscheiden, Verpackungen zu schaffen, die für den Verbraucher einfach zu recyceln sind”, sagte Paul Sanderson, CEO der Recycling Association. “Ich hoffe, dass andere dem Beispiel von Pringles folgen, um uns allen näher an eine Kreislaufwirtschaft heranzuführen.”

Das Ende des Greenwashings?

Weltweit wird verstärkt auf Greenwashing geachtet, wobei Verbraucher und Gesetzgeber sich zunehmend bewusst werden, dass Unternehmen und Organisationen fragwürdige Umweltaussagen verwenden, um ihren Kunden den Umstieg auf Online-Marketing, Kommunikation und Aussagen zu rechtfertigen.

Two Sides hat dem Anstieg des Greenwashings seit einigen Jahren entgegengewirkt und Unternehmen immer dann angesprochen und herausgefordert, wenn es Beispiele für Greenwashing sieht. Bis zum 1. Januar 2024 hat die Organisation mit 2.526 Unternehmen interveniert, die irreführende Aussagen zu ihren Umweltpraktiken gemacht haben, und 1.126 dieser Unternehmen haben diese Aussagen nach dem Eingreifen von Two Sides entfernt.

Die neuesten Erfolge der Kampagne umfassen BT, Freemans und das Schweizer Finanzdienstleistungsunternehmen SIX, die irreführende Aussagen über die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen im Zusammenhang mit dem Online-Erhalt von Rechnungen gemacht haben. Nach der Intervention von Two Sides wurde der irreführende Marketing-Blog von SIX entfernt.

Für weitere Informationen rund um das Thema Greenwashing, besuchen Sie: Anti-Greenwash

Barrierebeschichtung und Recyclingfähigkeit

Die vermehrte Verwendung von faserbasierten Verpackungen für Lebensmittel- und Konsumgüterverpackungen hat die Bedeutung einer effizienten und nachhaltigen Abfallbewirtschaftung unterstrichen.

Oft erfordern diese Verpackungen zusätzliche Barrieren zum Schutz der Produkte, wie Kunststoffbeschichtungen oder Polymerfilme. Nach ihrem Gebrauch sollten diese Verpackungen so weit wie möglich stofflich verwertet werden. Die herkömmlichen Prozesse in der Altpapieraufbereitung sind dafür jedoch oft nur bedingt geeignet.

In Zusammenarbeit mit dem Forum Rezyklat hat der Umweltdienstleister Veolia daher eine Studie mit dem Titel “Grundlagen zu faserbasierten Verpackungen mit Barrierebeschichtung – Anforderungen an die Barriere” bei der PROPAKMA GmbH in Auftrag gegeben. Diese Studie untersucht die Zuordnung von Barriereverpackungen und ihrer Ausgestaltung zur Aufbereitungstechnik sowie zu erwarteten Hindernissen.

Definition einer idealen Barriere

Die Studie liefert eine Basis für die Produktgestaltung, das Sammel- und Sortierkonzept, die Auslegung und den Betrieb von Aufbereitungsprozessen sowie die Eignung für die aus den Halbstoffen hergestellten Rezyklate. Eine ideale Barriere wurde definiert, die sowohl funktionale Kriterien wie eine vollständige Verfilmung oder adäquate Dichtigkeit zum Produktschutz als auch die Recyclingfähigkeit, z.B. Sortierbarkeit, Ablösbarkeit, mikrobielle Stabilität, Oberflächenladung, thermisches Verhalten und Hydrophobizität, berücksichtigt.

Bei der Verwendung einer Barriere im Herstellungsprozess sollte also die Auswahl der Stoffe, die Polymermischung und die Stabilität gegenüber Quellung, Abrieb, Wasserlöslichkeit und mechanischem Zerfasern berücksichtigt werden. Auch wird der Einsatz von kompostierbaren Stoffen aufgrund des mikrobiellen Abbaus in der Papierherstellung nicht empfohlen.

“Die Ergebnisse der Studie bieten eine wertvolle Grundlage für das Design for Recycling und den Wertstoffkreislauf von faserbasierten Verpackungen”, sagt Guido Adomßent, COO der Veolia Umweltservice Gruppe. “Damit soll es den Inverkehrbringern von Verpackungen erleichtert werden, zwischen verschiedenen Werkstoffen zu unterscheiden, um die Rezyklierbarkeit besser einschätzen zu können.”

Bis zur Harmonisierung der Kriterien zur Recyclingfähigkeit und der Festlegung industrieller Standards haben die Verpackungshersteller nur begrenzte Sicherheit für die Nachhaltigkeit ihrer Produktentwicklung. Die Erweiterung der Anforderungen im Mindeststandard und in der europäischen Gesetzgebung werden erst in zukünftigen industriellen Standards umgesetzt. Diese beinhalten die Einstufung der Eignung und Entsorgung sowie nach Kreislauffähigkeit und Umweltverschmutzung.

Unterschiedliche Funktionen von Verpackungen stellen einen Monowerkstoff vor Herausforderungen

Diana Uschkoreit, Geschäftsführerin des Veolia-Tochterunternehmens BellandVision und Leiterin des Fachpakets “Technologie und Recyclingfähigkeit” im Forum Rezyklat, erklärt: “Verpackungen erfüllen mittlerweile unterschiedliche Funktionen im Bereich Funktionalität, Recyclingfähigkeit, Rechtskonformität sowie Marketing und haben gleichzeitig technische Anforderungen wie z.B. Barriere-Eigenschaften und Lichtschutz zur Haltbarkeit der Produkte. Die Summe dieser Eigenschaften stellt einen Monowerkstoff häufig vor Herausforderungen.”

Neben weiteren Innovationen in Sortier- und Recyclingtechnologien sind und bleiben die Endverbraucher der wichtigste Faktor für die Kreislaufführung von Abfällen. Indem Abfälle an der Anfallstelle getrennt und über die richtigen Behälter entsorgt werden, gelangen die Verpackungen in die entsprechenden Abfallströme. Das Konsumverhalten und die Entsorgungsgewohnheiten haben also direkte Auswirkungen auf den Erfolg der Recyclingprozesse.

Hier geht’s zur Veolia-Studie

Antalis erweitert CKB Nude

Antalis, Europas führende Großhandelsgruppe für Papier, Verpackungen und visuelle Kommunikationslösungen erweitert die Range von CKB Nude um 325 und 345g/m². Damit werden noch mehr Applikationen des ungebleichten, ungestrichenen Kraftkartons in braun/braun möglich und dem gestiegenen Interesse nach natürlichen Materialien und einem hohen Umweltgedanken Rechnung getragen.

Das Produkt ist für Kunden konzipiert, die erneuerbare, recyclingfähige und nachhaltige Materialien mit natürlicher Optik und Haptik bevorzugen.

Mit seiner Haltbarkeit, seinem geringen Gewicht und seinen hervorragenden Weiterverarbeitungs- und Druckeigenschaften eignet sich CKB Nude TM für eine große Zahl von Endanwendungen wie Lebensmittel-, Getränke, Kosmetik- oder Luxusverpackungen oder Karten, Umschläge, Banderolen uvm.

CKB Nude wird zu 100 Prozent aus Frischfasern hergestellt und ist dabei lebensmittelecht, was einen deutlichen Mehrwert am Markt darstellt.

CKB Nude besitzt eine bemerkenswerte Steifigkeit und Festigkeit, gepaart mit hohem Volumen. Mit seinem guten Laufverhalten und Weiterverarbeitungseigenschaften ermöglicht er bei allen Anwendungen eine hohe Produktionseffizienz und Verpackungsleistung. CKB Nude ist FSC®-zertifiziert und in der Range von 205 bis 345 g/m² im Format 72×102 cm, SB ab Lager von Antalis erhältlich.

Antalis stellt das Xerox® Media Book vor, ein umfassendes Tool für Druckereien und Markeninhaber

Antalis, Europas führende Großhandelsgruppe für Papier, Verpackungen und visuelle Kommunikationslösungen, bietet ständig neue Innovationen und Lösungen, die an die wachsenden Bedürfnisse und neuesten Entwicklungen des Marktes angepasst sind. In Zusammenarbeit mit Xerox®, einer Marke, die sich dem Digitaldruck verschrieben hat, hat die Gruppe das Xerox Media Book entwickelt, ein praktisches Musterbuch, das die gesamte Palette an Papieren und Spezialitäten der Marke Xerox präsentiert.

Alle Papiere und Materialien zur Verbesserung des Digitaldrucks

Das neue Xerox Media Book mit seinen künstlerischen Motiven ist ein umfassendes Werkzeug für Druckereien und Markeninhaber, um alle Alternativen für ihre Projekte zu entdecken, zu vergleichen und passend auszuwählen. Dieses Tool hebt die gedruckte Reproduktion von Bildern sowie die Eigenschaften der einzelnen Papiere hervor: Grammaturen, seidenmatte oder glänzende Oberflächen, hervorragende Qualität, recyceltes, gefärbtes oder reißfestes Papier …

Xerox-Papier für jedes Projekt

Jedes Druckprojekt erfordert sorgfältige Überlegungen, um die beste Auswahl zu treffen. Das Xerox Media Book präsentiert zur Entscheidungsfindung:

  • Ungestrichene Papiere einschließlich Premium-Papiere für Farbdrucke wie Xerox Colotech+ (der Maßstab für den digitalen Farbdruck), sowie Recycling- und getönte Papiere.
  • Gestrichene Papiere mit hochwertigen Gloss- und Silk-Oberflächen in einer breiten Palette von Flächengewichten.
  • Spezialpapiere einschließlich synthetischer Papiere (Xerox Premium NeverTear) und Selbstdurchschreibepapiere für alle Arten von Anwendungen.

Um eine optimale Qualität zu erreichen, muss das verwendete Papier für die Drucktechnik und den zu druckenden Inhalt geeignet sein. Xerox Media Book-Papiere wurden auf den neuesten Xerox-Druckmaschinen (Trockentoner und Inkjet) gedruckt: Xerox® iGen5 (Farblaser), Xerox Iridesse (Farblaser), Xerox Nuvera (Schwarz-Weiß-Laser) und Xerox Baltoro (Farbtintenstrahl).

Unter Ausnutzung der zusätzlichen Farbstationen wurden viele Muster mit Trockentoner in Transparent, Weiß, Gold, Silber, fluoreszierend Pink, Orange, Blau und/oder Grün bedruckt. Darüber hinaus wurden Mikroperforationen und Prägungen bei zwei Papiermustern als Veredelungen eingesetzt.

Antalis hat sich verpflichtet, die sich verändernden Erwartungen unserer Kunden mit dem Green Star SystemTM zu berücksichtigen.

Da Fragen des ökologischen Wandels für Antalis im Mittelpunkt stehen, macht es das Xerox Media Book allen Antalis-Kunden leicht, umweltverträglichere Papiere für ihre Projekte auszuwählen. Auf jedem Papier in diesem Tool ist das Green Star SystemTM-Rating angegeben, um die Vergleichbarkeit der Umweltverträglichkeit verschiedener Produkte ermöglichen. Dieses System berücksichtigt bei der Bewertung Schlüsselkriterien wie die Herkunft des Rohmaterials und den Herstellungsprozess.

Das Xerox Media Book und seine Palette an Kunstdruckpapieren und -materialien wird ab Januar 2024 in 15 europäischen Ländern erhältlich sein. Antalis gibt seinen Kunden die Tools, die sie für die Realisierung ihrer Digitaldruckprojekte benötigen.

Ein Video zu dem Xerox Media-Book ist hier zu finden: https://youtu.be/L3-zfrj-Tlw

Mehr zu dem Xerox-Spezialitätensortiment erfahren Sie unter:

https://www.antalis.de/xeroxspezialitaeten

 

Hintergrund zu Antalis und zur Antalis GmbH

Antalis gehört zur Kokusai Pulp & Paper Group, einem weltweit führenden Distributor für Papier, Verpackung und visuelle Kommunikation mit Sitz in Japan. Die Gruppe wird an der Tokioter Börse notiert (ISIN JP3293350009) und erzielte 2022 einen Umsatz von 563,4 Milliarden Yen*. In Europa und Lateinamerika ist Antalis der führende B2B-Distributor von Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Papier und Industrieverpackungen und die Nummer zwei im Vertrieb von Medien der visuellen Kommunikation. Mit Hauptsitz in Paris (Frankreich) ist Antalis in 29 Ländern aktiv und bedient mit einem Team von 3.800 Mitarbeitern und innovativen E-Commerce-Lösungen über 90.000 Kunden. Antalis hat 60 Distributionszentren, die sich auf ökologische Verantwortung konzentrieren und einen erstklassigen Service bieten.

Die deutsche Tochter Antalis GmbH beschäftigt bundesweit 210 Mitarbeiter. Täglich liefert Antalis rund 1.500 Aufträge aus. Die rund 10.000 Qualitätsartikel der Geschäftsbereiche Papier (grafische Papiere und Büropapiere), Verpackungen, Hygiene und visuelle Kommunikation mit Hardware werden bundesweit über 6 Antalis-Standorte vertrieben. Darüber hinaus ist Antalis im Bereich Industrial Packaging mit dem Tochterunternehmen Antalis Verpackungen GmbH und der kürzlich akquirierten BB Pack Gruppe (Tochtergesellschaften: cr8 Packaging und Printmate) vertreten. Zum 1. Januar 2024 wurde die Antalis Macron GmbH als Anbieter im LFP-Hardwarebereich komplett in die Antalis GmbH integriert.

* umgerechnet 4,32 Milliarden Euro

Müller Martini übernimmt Hunkeler: Schweizer Maschinenhersteller gehen strategische Transaktion ein

Die Inhaberfamilien der renommierten Schweizer Maschinenhersteller Hunkeler und Müller Martini haben nach einer sorgfältigen Prüfung beschlossen, ihre Unternehmen zusammenzulegen. Die Müller Martini Holding AG hat sämtliche Aktien der Hunkeler Firmengruppe erworben. Die Familien Hunkeler und Crédit Mutuel Equity haben im Rahmen dieser Transaktion alle Anteile an Müller Martini verkauft. Die genaue Höhe des Kaufpreises wurde nicht veröffentlicht.

Sowohl die Hunkeler AG als auch die Müller Martini AG sind führend in der Druckweiterverarbeitungsbranche. Die beiden Unternehmen, deren Geschichte bis in die Kriegsjahre zurückreicht, pflegen bereits seit langem enge Beziehungen zueinander. Hans Müller, Gründer von Müller Martini, arbeitete während des Kriegs als Maschineningenieur bei Hunkeler, bevor er 1946 sein eigenes Unternehmen gründete. Die geografische Nähe in der Region Zofingen und die bestehende Zusammenarbeit schaffen eine optimale Grundlage für eine noch engere Partnerschaft.

Die Fusion bietet beiden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Innovationsbemühungen zu intensivieren und ihre globale Kundenbasis durch gemeinsame Vertriebs- und Serviceaktivitäten weiter zu stärken. Die strategische Transaktion sieht die Übernahme der Hunkeler AG durch die Müller Martini AG vor.

Bruno Müller, CEO von Müller Martini AG, äußerte sich optimistisch zur Zukunft der kombinierten Unternehmen: “Die Druckbranche befindet sich in stetigem Wandel und verlangt nach fortlaufenden Innovationen. Durch die Zusammenführung von Schlüsselkomponenten wie Personal, Know-how und Technologie werden wir unsere globale Kundschaft noch besser mit innovativen Lösungen bedienen können.”

Stefan und Michel Hunkeler betonten die langjährige Partnerschaft und den regelmäßigen Austausch zwischen den beiden Unternehmen. Sie sehen die Fusion als vorteilhaft für beide Partner sowie für ihre gemeinsamen Kunden und bekräftigten, dass dies auch ein starkes Bekenntnis zur Region Zofingen sei.Formularende

 

Über Müller Martini

Das 1946 gegründete Familienunternehmen Müller Martini hat seinen Sitz in Zofingen (Kanton Aargau/CH) und ist mit weltweit 1.300 Mitarbeitenden in der Entwicklung und Produktion von industriellen Systemlösungen für die Druckweiterverarbeitung tätig. Die gesamte Produktpalette der grafischen Publikationen wie Softcover- und Hardcover-Bücher, Zeitschriften, Kataloge, Mailings und Zeitungen kann auf Anlagen von Müller Martini produziert werden.

Über Hunkeler

Seit 1922 für die Druckindustrie aktiv, ist die Hunkeler AG mit Sitz in Wikon (Kanton Luzern/CH) ein inhabergeführtes Familienunternehmen und beschäftigt etwa 280 Mitarbeitende weltweit. Hunkeler bietet Pre- und Postlösungen für digitale Drucksysteme an.

 

Dänemark: Opt-Out bleibt

Am 20. November 2023 verkündete die dänische Regierung ihre Entscheidung, die bestehende Opt-out-Regelung für Werbepost beizubehalten. Diese Nachricht wurde vom Bundesverband Druck und Medien (bvdm) in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Die Überprüfung und Diskussion über eine mögliche Änderung dieser Regelung in Dänemark dauerte seit Juni 2020 an. Im Rahmen des Opt-Out-Verfahrens wird angenommen, dass eine Einwilligung vorliegt, es sei denn, der Empfänger hat durch einen Aufkleber mit der Aufschrift “Keine Werbung” ausdrücklich widersprochen. Im Gegensatz dazu erhalten Verbraucher bei einer Opt-in-Regelung nur dann Werbepost, wenn sie dies ausdrücklich wünschen und aktiv zugestimmt haben.

Der dänische Minister für Wirtschaftsförderung und Betriebe begründete die Entscheidung mit den Worten: “Die ‘Keine Werbung’-Regelung bietet kleinen Handelsunternehmen die Möglichkeit, sichtbar zu bleiben und das lokale Umfeld über Angebote zu informieren. Wir müssen die besten Rahmenbedingungen für den Handel im Land schaffen. Deshalb halten wir an der ‘Keine Werbung’-Regelung fest.”

Die dänische Regierung ist der Überzeugung, dass die Vorteile für die Umwelt und die Beibehaltung der Opt-out-Regelung die möglichen Nachteile überwiegen. Eine Untersuchung ergab, dass eine Umstellung auf Opt-in den Einzelhandel, insbesondere kleinere Händler, erheblich beeinträchtigen könnte, da diese über gedruckte Werbung nicht mehr so viele Kunden erreichen würden. Damit stünden sie vor der Herausforderung, ihre Sichtbarkeit und Reichweite einzuschränken.

Die Diskussion über die Ausrichtung der Regelung spiegelt die kontinuierliche Debatte über die Balance zwischen den Bedürfnissen des Handels und Umweltaspekten wider. Die Entscheidung der dänischen Regierung zeigt ihre Absicht, die Interessen kleinerer Unternehmen zu berücksichtigen und gleichzeitig Umweltauswirkungen zu evaluieren.

Amazon setzt auf Nachhaltigkeit: Plastikverpackungen in Europa werden abgeschafft

Der Online-Versandhändler Amazon kündigte an, sämtliche Umverpackungen in Europa auf zu 100 % recycelbare Lösungen umzustellen. Dazu gehören Papiertüten, Pappumschläge und Pappkartons sowohl für Artikel von Amazon selbst als auch von Drittanbietern.

Bereits seit 2022 verzichtet Amazon in Deutschland auf Einweg-Umverpackungen aus Plastik. Kunden erhalten ihre Sendungen in flexiblen Papier-Versandtaschen, Kartonumschlägen und Wellpappkartons, die einfach im Haushalt recycelt werden können. Im vergangenen Jahr hat Amazon die Anzahl der in Europa versandten Produkte ohne zusätzliche Umverpackung um mehr als 50 % gesteigert. Dadurch wurden nach Schätzungen des Unternehmens seit 2019 in Europa bereits mehr als eine Milliarde Einweg-Plastikumverpackungen vermieden.

In Zusammenarbeit mit Herstellern arbeitet Amazon daran, mehr Produkte in leicht zu öffnenden Originalverpackungen aus Pappe und Papier zu versenden, die recycelbar sind und ohne zusätzliche Amazon Versandtaschen oder -kartons auskommen. Kunden können wählen, ob sie die Produkte in ihrer Originalverpackung erhalten möchten, versehen mit einem Adressaufkleber. Wenn eine Umverpackung erforderlich ist, setzt Amazon auf leichtere und maßgeschneiderte Lösungen, um Produkte sicher zu versenden und gleichzeitig Verpackungsmaterial und CO2-Emissionen zu reduzieren.

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