Kunststoffverpackungen nehmen in der EU weiter zu

Kunststoffverpackungen in der EU haben zwischen 2011 und 2025 weiter zugenommen. Das zeigt ein aktualisiertes Modell des Joint Research Centre der Europäischen Kommission. Während das gesamte erfasste Verpackungsaufkommen weitgehend stabil blieb, stieg die Kunststoffmenge in den untersuchten Ländern um rund 11 Prozent.

PET treibt den Anstieg der Kunststoffmenge

Die Untersuchung erfasst 19 EU-Staaten und damit mehr als 97 Prozent der EU-Bevölkerung. Analysiert wurden 73 Produkte und 37 Verpackungstypen. Dazu zählen Verpackungen für Lebensmittel, Getränke, Haushaltsreinigung, Körperpflege, Kosmetik und Tiernahrung.

Die Kunststoffmenge stieg von rund 5,4 Millionen Tonnen im Jahr 2011 auf 5,9 Millionen Tonnen im Jahr 2025. Pro Kopf erhöhte sie sich im selben Zeitraum von durchschnittlich 12,6 auf 13,7 Kilogramm. Als wesentlicher Treiber gilt PET. Vor allem Verpackungen für abgefülltes Wasser tragen zu dieser Entwicklung bei.

Für 2024 weist das Modell deutliche Unterschiede zwischen den Ländern aus. Schweden kommt auf etwa acht Kilogramm Kunststoffverpackungen pro Person. Deutschland erreicht mit 15,6 Kilogramm den höchsten Wert der untersuchten Staaten.

Studie bewertet nicht die Umweltwirkung der Materialien

Die Ergebnisse müssen jedoch eingeordnet werden. Das Modell deckt nach Angaben der Autoren rund drei Viertel des Marktes für Konsumgüterverpackungen ab. Transport- und Industrieverpackungen sowie mehrere Produktgruppen bleiben unberücksichtigt. Dazu gehören beispielsweise zahlreiche Frischwaren.

Zudem erfasst die Studie ausschließlich die Masse der in Verkehr gebrachten Verpackungen. Sie vergleicht weder Treibhausgasemissionen noch Energieverbrauch, Recyclingverluste oder Mehrweg-Umläufe. Deshalb erlaubt sie keine allgemeine Aussage darüber, welches Verpackungsmaterial ökologisch besser abschneidet.

Das Modell soll künftig eine genauere Erfassung von Verpackungsmengen unterstützen. Darüber hinaus kann es Eurostat und den Mitgliedstaaten bei der Überprüfung von Recyclingquoten und der Umsetzung der europäischen Verpackungsverordnung PPWR helfen.

KI in der Forstindustrie: ForestBioFacts macht Expertenwissen per KI zugänglich

Die KI in der Forstindustrie entwickelt sich rasant weiter. Gleichzeitig wachsen die verfügbaren Datenmengen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wald- und Bioökonomie. Vor diesem Hintergrund wurde mit ForestBioFacts eine neue KI-gestützte Lösung vorgestellt. Sie macht Fachwissen über eine ChatGPT-ähnliche Oberfläche zugänglich. Ziel ist es, verlässliche Informationen schneller bereitzustellen und die Wissensvermittlung innerhalb der Branche zu verbessern.

ForestBioFacts ist eine internationale digitale Lernplattform für die Wald- und Bioökonomie. Sie umfasst rund 1.700 Fachartikel in 16 Themenbereichen. Zudem wird sie bereits von mehr als 50 Organisationen weltweit genutzt. Entwickelt wurde die Plattform von der Finnish Forest Products Engineers’ Association. Dabei arbeitete die Organisation eng mit einem internationalen Netzwerk aus Expertinnen und Experten zusammen.

Integrierte KI-basierten Such- und Lernfunktion

Nutzer können Fragen in natürlicher Sprache stellen und direkt mit den Inhalten der Plattform interagieren. Dadurch entsteht ein dialogbasierter Rechercheprozess. Dieser ist deutlich intuitiver als eine klassische Schlagwortsuche. Darüber hinaus lassen sich Themen gezielt vertiefen und Zusammenhänge schneller erfassen.

Ein zentraler Unterschied zu vielen offenen KI-Systemen liegt in der Qualität der Datenbasis. Die Antworten basieren ausschließlich auf kuratierten und fachlich geprüften Inhalten. Diese stammen von rund 200 Expertinnen und Experten aus Industrie, Forschung und Universitäten. Ergänzend fließen Inhalte aus etablierten Fachpublikationen der Branche ein. Zudem werden alle Quellen transparent ausgewiesen. Nutzer können die Informationen daher jederzeit nachvollziehen.

Damit setzt ForestBioFacts auf Verlässlichkeit und Transparenz. Offene KI-Modelle können mitunter fehlerhafte oder ungesicherte Informationen liefern. ForestBioFacts greift hingegen ausschließlich auf überprüftes Fachwissen zurück. Dadurch steigt die Qualität der Ergebnisse. Gleichzeitig wächst das Vertrauen der Anwender in die bereitgestellten Informationen.

Darüber hinaus unterstützt die Plattform Fachkräfte, Studierende und Forschende bei ihrer täglichen Arbeit. KI kann den Zugang zu komplexen Inhalten erleichtern. Zudem ermöglicht sie individuelle Lernpfade und kann die Entscheidungsfindung verbessern. Künftig soll die Plattform weiter ausgebaut werden. Geplant sind zusätzliche Lernmaterialien sowie die Integration historischer Fachpublikationen. Damit könnte ForestBioFacts zu einer noch wichtigeren Wissensquelle für die digitale Zukunft der Wald- und Bioökonomie werden.

Verbraucher bevorzugen nachhaltige Verpackungen beim Shopping – von Online bis Real-Life

Verbraucher in ganz Europa senden eine klare Botschaft an den Einzelhandel: Nachhaltige Verpackungen sind wichtig! Der aktuelle Two Sides Trend Tracker Report 2025, der die jüngsten Ergebnisse der regelmäßig durchgeführten Verbraucherumfrage präsentiert, zeigt, dass die Nachfrage nach Verpackungen auf Papierbasis sowohl online als auch im Laden groß ist. Außerdem bevorzugen Kunden zunehmend Marken, die auf erneuerbare, recycelbare Materialien setzen.

Two Sides Trend Tracker Report 2025 – Gute Nachrichten für Papierverpackungen

Der Aufstieg des Online-Shoppings ist in den letzten Jahren rasant vorangeschritten und hat die Art und Weise, wie Verbraucher Waren kaufen, nachhaltig verändert. Mit nur einem Swipe oder Klick können Kunden das Gewünschte finden, eine Bestellung aufgeben und innerhalb eines Tages an ihre Haustür geliefert bekommen. Während die Geschwindigkeit, Bequemlichkeit und Einfachheit des E-Commerce weithin geschätzt werden, wird einem weiteren Aspekt der Erfahrung zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt: der Nachhaltigkeit der verwendeten Verpackungs- und Liefermethoden.

Die Ergebnisse des Two Sides Trend Tracker Report 2025 zeigen, dass 62 % der europäischen Verbraucher es bevorzugen, wenn online bestellte Produkte in Papierverpackungen geliefert werden. Das verdeutlicht die wachsenden Erwartungen an einen nachhaltigen E-Commerce seitens der Konsumenten. Weitere 53 % der Verbraucher geben an, dass sie darauf achten, verstärkt Papierverpackungen in ihrem Alltag zu nutzen.  Und dass sie eher bei einem Einzelhändler kaufen würden, der sich dafür einsetzt, Plastik aus seinen Verpackungen zu verbannen.

„Diese Statistiken zeigen eine starke Veränderung im Verbraucherverhalten“, sagt Jonathan Tame, Geschäftsführer von Two Sides Europe. „Die Käufer akzeptieren nicht einfach passiv, was ihnen angeboten wird, sondern treffen bewusste Entscheidungen, um Marken zu unterstützen, die ihren Umweltwerten entsprechen. Für Einzelhändler ist dies eine klare Chance, ihre Verpackungsstrategie an den Erwartungen der Kunden auszurichten.“

Das Einkaufserlebnis im Laden

Wenn es um den physischen Einkauf in einem Store geht, zeichnen sich Einkaufstüten aus Papier weiterhin durch ihre Umweltfreundlichkeit aus. 63 % der Verbraucher bevorzugen Papiertüten, weil sie kompostierbar und biologisch abbaubar sind, während 56 % sie gerne nutzen, weil sie am besten recycelbar sind. Diese Präferenz spiegelt die zahlreichen Vorteile von Papier und das wachsende öffentliche Bewusstsein für seine Rolle innerhalb der Kreislaufwirtschaft wider.

Papiertüten werden in der Regel aus nachwachsenden Fasern hergestellt, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Sie werden in ganz Europa in großem Umfang gesammelt und recycelt. Zudem sind sie im Gegensatz zu vielen Kunststoffalternativen natürlich biologisch abbaubar, ohne Rückstände zu hinterlassen.

Papier und Pappe sind die am häufigsten recycelten Verpackungsmaterialien in Europa. Im Jahr 2023 wurden 87 % aller Verpackungen auf Papierbasis recycelt. Das übersteigt die Werte von Metallverpackungen (78 %), Glasverpackungen (75 %) und Kunststoffverpackungen (42 %).

Eine Win-Win-Situation für Nachhaltigkeit und Wirtschaft

Für die verschiedenen Label und Händler ist die Präferenz für Verpackungen aus Papier mehr als nur eine Entscheidung im Nachhaltigkeitsbereich. Sie ist auch ein wirtschaftlicher Vorteil. Die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Verbraucher angibt, sie würden mehr bei Einzelhändlern kaufen, die auf Plastik verzichten, zeigt, dass die Wahl der Verpackung einen direkten Einfluss auf die Kaufentscheidung hat.

Dies steht im Einklang mit dem allgemeinen Trend zu ethischem Konsum, bei dem Kunden über Preis und Qualität hinaus auch die Umweltbilanz eines Produkts berücksichtigen. In wettbewerbsintensiven Einzelhandelsbranchen können nachhaltige Verpackungen ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sein, das Unternehmen dabei hilft, das Vertrauen in ihre Marke und die Kundenbindung zu stärken.

Das große Ganze: Papier und die Kreislaufwirtschaft

Papier ist eines der am häufigsten recycelten Materialien in Europa, mit Recyclingquoten von durchweg über 70 %. Jede Tonne recyceltes Papier trägt dazu bei, Müll zu reduzieren, CO2-Emissionen zu senken und Ressourcen zu schonen. Als nachwachsender Rohstoff spielt Papier auch eine wesentliche Rolle in der Kreislaufwirtschaft. Aufgrund seiner vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten kann es mehrmals zu neuen Produkten recycelt werden.

„Angesichts der zunehmenden Aufmerksamkeit für Abfallreduzierung und Ressourceneffizienz bieten Verpackungen auf Papierbasis eine praktische, bewährte Lösung“, sagt Tame. „Sie erfüllen die Anforderungen des modernen Einzelhandels, bieten sowohl Schutz als auch eine ansprechende Präsentation und genießen das Vertrauen der Verbraucher als die richtige Wahl für die Umwelt.“

Von Online-Lieferungen bis hin zum Einkauf im Laden zeigen europäische Verbraucher eine klare und konsequente Unterstützung für Verpackungen auf Papierbasis. Einzelhändler, die sich hier entsprechend aufstellen, können nicht nur ihre Umweltbilanz beeinflussen, sondern auch die wachsende Zielgruppe von nachhaltig denkenden Kunden erschließen.

Eine Zusammenfassung des Trend Tracker Reports 2025 kann hier eingesehen und heruntergeladen werden: https://twosides.info/trend-tracker-2025. Die vollständigen Umfragedaten, aufgeschlüsselt nach Land, Alter und Geschlecht, stehen nur Two Sides-Mitgliedern zur Verfügung oder können käuflich erworben werden. Kontaktieren Sie uns dafür unter germany@twosides.info

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Two Sides Greenwash-Kampagne: Mehr als 1.320 Unternehmen haben ihre Botschaften rund um Papier und dessen Umwelteinfluss entfernt

Two Sides hat mehr als 3.000 Organisationen kontaktiert, die Greenwashing betrieben haben und irreführende Kommunikation im Bezug auf die Nachhaltigkeit verbreiteten. Bisher haben 1.320 Unternehmen ihre irreführende Anti-Papier-Aussagen entfernt.

Der Anstieg von Greenwashing ist häufig auf wirtschaftlichen Druck zurückzuführen, da viele Unternehmen ihre Kunden dazu bringen möchten, von papierbasierter Kommunikation auf digitale Plattformen umzusteigen, um ihre Kosten zu senken. Leider wird dieses Vorgehen häufig von irreführenden Umweltbotschaften begleitet, die den Verbrauchern vorgaukeln, dass die digitale Kommunikation eine nachhaltigere Option ist.

Die Stimmung der Verbraucher unterstützt diese erzwungenen digitalen Umstellungen nicht

Laut dem Two Sides Trend Tracker-Bericht 2025 glauben 56 % der europäischen Verbraucher, dass die für die Umstellung auf digitale Medien angeführten Umweltgründe unaufrichtig sind und in erster Linie auf Kosteneinsparungen abzielen. Darüber hinaus wollen 76 % der Verbraucher das Recht haben, selbst zu entscheiden, wie sie ihre Kommunikation erhalten, und lehnen es ab, dass sie zu rein digitalen Optionen gezwungen werden.

Das Problem geht über die Kundenkommunikation hinaus

Sektoren wie Papiertaschentücher und papierbasierte Verpackungen werden zunehmend zur Zielscheibe von Greenwashing, bei dem Unternehmen vage oder unbestätigte Behauptungen darüber aufstellen, dass neue oder alternative Faserquellen nachhaltiger sind und Bäume einsparen, ohne dass es dafür glaubwürdige Beweise gibt.

Jonathan Tame, Geschäftsführer von Two Sides Europe, kommentiert: „Diese Art von Greenwashing verstößt nicht nur gegen Werberichtlinien, sondern schadet auch dem Ruf einer Branche, die eine starke und sich stetig verbessernde Nachhaltigkeitsbilanz aufweist. Im Gegensatz zu weit verbreiteten Behauptungen unterstützt ein florierender Markt für Papierprodukte das Wachstum der Wälder durch nachhaltige Forstwirtschaft. Die europäischen Wälder zum Beispiel wachsen jeden Tag um das Äquivalent von 1.500 Fußballfeldern.“

Allein in Europa hat Two Sides mehr als 840 Organisationen, darunter viele große Marken wie HMRC, Santander, Volksbank und Hess Natur, davon überzeugt, irreführende papierfeindliche Botschaften aus ihrer Kommunikation zu entfernen.

“Die Bekämpfung von Greenwashing ist entscheidend. Nicht nur, um Verbraucher zu schützen, sondern auch, um den Ruf und die wirtschaftliche Gesundheit der Druck-, Papier-, Verpackungs- und Forstwirtschaft zu erhalten“, so Tame. „Diese Branchen sichern über 640.000 Arbeitsplätze und umfassen mehr als 112.000 Unternehmen in ganz Europa.“

Die Folgen von unkontrolliertem Greenwashing sind erheblich

Eine Studie von Two Sides und Censuswide aus dem Jahr 2021 ergab, dass Greenwashing allein im europäischen Mailing- und Postsektor zu jährlichen Umsatzeinbußen in Höhe von schätzungsweise 337 Millionen Euro führen könnte, weil das Vertrauen in die Branche schwindet und weniger Papier verwendet wird.

Two Sides setzt seine Anti-Greenwash-Kampagne fort und fordert die Unternehmen auf, keine unbegründeten Umweltbehauptungen zugunsten eines papierlosen Betriebs zu verwenden.

Die Anti-Greenwash-Kampagne hat für Two Sides oberste Priorität. Es geht um nicht weniger als den Appell an Unternehmen, in ihrer Kommunikation keine unbegründeten und irreführenden Umweltaussagen über die Umstellung auf papierlosen Versand zu tätigen.

„Wir sind dankbar für die Zusammenarbeit mit Hunderten von Unternehmen, die Greenwashing-Aussagen in ihrer Kommunikation geändert oder entfernt haben. Darüber hinaus schätzen wir auch unsere aktiven Stakeholder, Interessenvertreter der Branche und Mitglieder, die uns regelmäßig Beispiele für Greenwash schicken“, so Tame abschließend.

Sie haben einen Greenwash-Case entdeckt? Senden Sie ihn gerne an greenwash@twosides.info

Weitere Informationen über die Two Sides-Kampagne und darüber, wie Sie uns unterstützen können, finden Sie unter www.twosides.info

Two Sides Trend Tracker Report zeigt: Verbraucher verstehen nicht, was die Ursachen für die Entwaldung sind

Der kürzlich von Two Sides Europe veröffentlichte Trend Tracker Report 2025 untersucht die sich wandelnde Wahrnehmung der Verbraucher gegenüber Druckerzeugnissen, Papier und papierbasierten Verpackungen, insbesondere hinsichtlich ihrer Einstellung zum Umweltschutz, ihrer Lesegewohnheiten, ihrer Verpackungspräferenzen und ihrer Haltung gegenüber Tissue-Produkten.

Was hat den größten Einfluss auf Wälder?

Die Druck- und Papierindustrie ist von Mythen umgeben, von denen viele auf historischen Missverständnissen über die Auswirkungen von Papier auf Wälder beruhen. Es ist heute wichtiger denn je, diese Mythen zu widerlegen und das Bewusstsein für die Nachhaltigkeit von Papier zu schärfen.

Die aktuelle Verbraucherumfrage, der Trend Tracker Report, zeigt eine erhebliche Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Realität. Auf die Frage, welche Branchen oder Aktivitäten den größten Einfluss auf die Wälder haben, nannten nur 41 % der Befragten richtig die Landwirtschaft, einschließlich Ackerbau und Viehzucht, als Hauptverursacher und Hauptgrund für die Entwaldung. Im Gegensatz dazu glauben 60 % der europäischen Verbraucher, dass die Stadtentwicklung die größte Bedrohung darstellt, ein Anstieg gegenüber 55 % in den Jahren 2021 und 2023. 58 % glauben, dass Palmölplantagen (ein Anstieg gegenüber 52 % im Jahr 2023) 54 % denken, dass es das Bauwesen und Holz sind (ein Anstieg von 52 % im Jahr 2023), 52 % glauben, dass es Energie und Holz als Brennstoff sind (ein leichter Rückgang von 54 %), und 46 % halten die Papier- und Zellstoffindustrie für den wichtigsten Faktor – ein Anstieg von 42 % im Jahr 2023.

In Wirklichkeit wird die Entwaldung in erster Linie durch die Ausweitung der Landwirtschaft vorangetrieben, insbesondere in tropischen und subtropischen Regionen. Die europäischen Wälder, aus denen der größte Teil des Rohmaterials für Papier und papierbasierte Verpackungen stammt, wachsen, wobei die Netto-Waldfläche täglich um eine Fläche von etwa 1.500 Fußballfeldern zunimmt.1,2

Bedenken der Verbraucher hinsichtlich Papier

Holzfasern, der grundlegende Rohstoff für Papier, sind ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff. In Europa, wo fast alle Primärwälder geschützt sind, wird Papier aus Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern hergestellt, in denen die Zyklen von Anpflanzung, Wachstum und Regeneration sorgfältig reguliert werden. Die öffentliche Unterstützung für diesen Ansatz ist groß: 66 % der europäischen Verbraucher halten es für wichtig, Papierprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern zu verwenden, und 36 % achten beim Kauf von Papierprodukten aktiv auf Zertifizierungskennzeichen für die Forstwirtschaft.

Allerdings bestehen weiterhin Missverständnisse. 64 % der Verbraucher glauben, dass für die Herstellung neuer Papierprodukte ausschließlich Recyclingpapier verwendet werden sollte. Dabei wird jedoch eine wichtige praktische Einschränkung übersehen: Papier kann aufgrund natürlicher Verluste im Recyclingprozess nicht unbegrenzt recycelt werden, da die Fasern immer kürzer werden und für die Herstellung eines neuen Papierbogens nicht mehr geeignet sind. Darüber hinaus kann die Produktion nicht zu 100 % auf recycelten Fasern basieren, da nicht 100 % des Verbrauchs gesammelt werden können. Der Kreislauf muss daher ständig mit neuen, starken Frischfasern aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern aufgefüllt werden. Papier wird in hohem Maße recycelt, und in Europa wurden Papierfasern im Jahr 2022 durchschnittlich 3,5 Mal wiederverwendet.3 Darüber hinaus hat Papier mit 79 % die höchste Recyclingquote aller Materialien in Europa.2

Auch die Bedenken hinsichtlich des Wasserverbrauchs halten sich hartnäckig.

Die Hälfte der Verbraucher (50 %) glaubt, dass bei der Herstellung von Papier und Papierverpackungen übermäßig viel Wasser verbraucht wird. In Wirklichkeit hat die Branche jedoch erhebliche Fortschritte bei der nachhaltigen Wassernutzung erzielt. Im Jahr 2022 wurden etwa 90 % des in der europäischen Papier- und Kartonherstellung verwendeten Wassers aufbereitet und in die Umwelt zurückgeführt, während der Rest entweder verdunstete oder im Endprodukt zurückblieb.2

„Es ist zwar erfreulich, dass die Verbraucher die Zellstoff- und Papierindustrie als weniger schädlich für die Wälder ansehen als andere Branchen, aber die Umfrageergebnisse zeigen, wie wenig die Verbraucher tatsächlich über die Entwaldung wissen. Es gibt immer noch viele Missverständnisse in Bezug auf Druckerzeugnisse und papierbasierte Produkte und deren Auswirkungen auf die Umwelt“, sagt Jonathan Tame, Geschäftsführer von Two Sides Europe. „Diese Missverständnisse machen die Arbeit von Two Sides und Love Paper so wichtig.“

Eine Zusammenfassung des Trend Tracker Reports 2025 kann hier eingesehen und heruntergeladen werden: https://twosides.info/trend-tracker-2025. Die vollständigen Umfragedaten, aufgeschlüsselt nach Land, Alter und Geschlecht, stehen nur Two Sides-Mitgliedern zur Verfügung oder können käuflich erworben werden. Kontaktieren Sie uns dafür unter germany@twosides.info

Two Sides Trend Tracker 2025 – Das Blatt wendet sich: Verbraucher haben besseres Verständnis für die Nachhaltigkeit von Papier

Two Sides Trend Tracker 2025 – Print bleibt wichtig: Verbraucher vertrauen auf Druckprodukte in Bildung und Alltag

Two Sides Trend Tracker Report identifiziert Präferenzen: Papierbasierte Verpackungen bevorzugt

Die größte Bibelseite der Welt beeindruckt im Mainzer Dom

Mit einer weltweit einzigartigen Aktion hat die Internationale Gutenberg-Gesellschaft ein eindrucksvolles Zeichen zum Erbe Johannes Gutenbergs gesetzt. Anlässlich seines 625. Geburtstags entstand im Rahmen der Eröffnung des Kultursommers Rheinland-Pfalz auf dem Mainzer Fischtorplatz ein spektakulärer Hochdruck – die größte Bibelseite der Welt. Seit dem 28. April ist das monumentale Werk im Mainzer Dom zu sehen.

Die erste Seite des Johannes-Evangeliums aus der berühmten Gutenberg-Bibel (Shuckburgh-Exemplar) wurde auf eine Fläche von 5,00 × 7,20 Metern gedruckt – im historischen Hochdruckverfahren und unter freiem Himmel. Der Druckprozess begann am Samstag, den 26. April, mit Hilfe schwerer Maschinen und wurde am Sonntag gemeinsam mit der Öffentlichkeit fortgesetzt. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, aktiv mit zudrücken und bei diesem außergewöhnlichen Projekt mitzuwirken.

Ein Projekt mit Symbolkraft

Initiiert wurde die Aktion von Markus Kohz, Vorstandsmitglied der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft. Für die Umsetzung wurde ein Druckstock aus 13 präzise gefertigten Holzplatten verwendet, gestaltet und vorbereitet von Studierenden der Hochschule Mainz. Auch die Logistik war eine Herausforderung: Der Transport der über fünf Meter langen Papierrolle sorgte bereits im Vorfeld für Aufmerksamkeit.

Rund um den Druckprozess arbeiteten zahlreiche helfende Hände aus der Gutenberg-Gesellschaft und ihren Partnerorganisationen zusammen, um die vier verschiedenen Druckfarben aufzutragen und das imposante Werk zu realisieren.

Mit dem Projekt würdigt die Stadt Mainz das visionäre Erbe Gutenbergs und macht es im wahrsten Sinne des Wortes greifbar.

Weitere Präsentationen und limitierter Verkauf

Neben der Ausstellung im Chorraum des Mainzer Doms ist eine weitere Präsentation in der Malakoff-Passage geplant. Zudem wird ein Verkauf einzelner Exemplare des historischen Drucks vorbereitet – eine einmalige Gelegenheit, ein Stück Druckgeschichte zu erwerben.

Besuchsinformationen:

Dom St. Martin, Liebfrauenplatz 4, 55116 Mainz
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9–17 Uhr, Sonntag und an Feiertagen: 13–17 Uhr
Eintritt frei
Veranstalter: Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.

PTS Coating Symposium 2025

Vom 22. bis 24. September 2025 lädt die Papiertechnische Stiftung (PTS) zum internationalen Coating Symposium in die Konzert- und Kongresshalle Bamberg ein. Die renommierte Fachveranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Industrie, Forschung und Entwicklung zusammen, um sich über die neuesten Trends und Technologien rund um die Beschichtung und funktionelle Veredelung von Papier- und Kartonmaterialien auszutauschen.

Das wissenschaftlich fundierte Vortragsprogramm thematisiert aktuelle Herausforderungen und Innovationen, etwa biobasierte Beschichtungsmaterialien, Alternativen zu PFAS in Barriereanwendungen, neue Applikationstechniken wie Sprühbeschichtung oder Druckverfahren, den Einsatz von Rezyklatanteilen, sowie den zunehmenden Einfluss von künstlicher Intelligenz bei der Formulierung und Prozessoptimierung. Auch innovative Geschäftsmodelle, neuartige Funktionen und (wärme-)versiegelbare Materialien stehen im Fokus.

Neben dem Fachprogramm bietet das Symposium hervorragende Networking-Gelegenheiten mit internationalen Ausstellern und Sponsoren. Die Veranstaltung ist eine zentrale Plattform für alle, die sich mit der nachhaltigen und zukunftsorientierten Weiterentwicklung von faserbasierten Verpackungsmaterialien befassen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ptspaper.de

Im Februar ist die Woche der Liebe zum Papier: Two Sides launcht Love Paper Week vom 3. – 7. Februar 2025

Die globale Kampagne Love Paper, die die Attraktivität und Nachhaltigkeit von Druck, Papier und Papierverpackungen fördert, startet eine neue Initiative, um Papier und Nachhaltigkeit gegenüber Verbrauchern und Unternehmen gezielt zu stärken. Hier kommt die Love Paper Week – und die ganze Branche kann dabei sein.

Auch in einer zunehmend digitalen Welt bleibt Papier einzigartig: Es ist erneuerbar, recycelbar und die natürliche Basis für kreative Ideen und Innovationen. Doch es gibt viele Missverständnisse rund um Papier, Druck und Papierverpackungen. So glauben 37 % der europäischen Verbraucher, dass Papier und Papierverpackungen schlecht für die Umwelt sind. Gleichzeitig wissen nur 18 %, dass die Recyclingquote von Papier über 60 % liegt – dabei sind es tatsächlich 79 % und damit die höchste Recyclingrate aller Materialien in Europa.

Love Paper Week – Papier und Nachhaltigkeit gemeinsam feiern

„Vom 3. bis 7. Februar laden wir Druckereien, Papierhändler, Verpackungshersteller und alle, die in der Branche tätig sind, dazu ein, die Love Paper Week zu unterstützen. Nutzen Sie die bereitgestellten Materialien, um Kunden und Verbraucher umfassend über die Nachhaltigkeit, Wirksamkeit und Attraktivität von Papier zu informieren“, ermuntert Anne-Katrin Kohlmorgen, Country Managerin von Two Sides Deutschland. „Auch wenn die Aktivitäten im ersten Jahr noch in kleinem Rahmen beginnen, ist unser Ziel, die Love Paper Week Jahr für Jahr zu einer anerkannten Aktionswoche für die gesamte Branche, Unternehmen und Verbraucher zu machen. Wir möchten alle im Papierbereich mobilisieren – von Verlagen und Direktmailing-Dienstleistern bis hin zu Verpackungsherstellern –, um gemeinsam die Love Paper Week zu feiern.“

Wie Sie die Love Paper Week unterstützen können

Zum Start der Love Paper Week stehen der Branche einfache Assets und Ressourcen zur Verfügung, die über Social Media und individuelle Unternehmenskommunikation verbreitet werden können. Dazu gehören:

  • Botschaften, Grafiken/Videos und Profilrahmen für Social Media
  • E-Mail-Signaturen
  • Virtuelle Hintergründe
  • Branding-Materialien

Feiern Sie mit und setzen Sie ein Zeichen für die Nachhaltigkeit und Vielseitigkeit von Papier!

Um mehr zu erfahren und die Materialien herunterzuladen, mit denen Sie sich für Papier einsetzen können, besuchen Sie lovepaper.org/lovepaperweek oder kontaktieren Sie uns unter germany@twosides.info

 

Quellen:

  1. Two Sides Trend Tracker Survey, 2023
  2. Cepi, Key Statistics, 2023

Was ist „Paperisation“?

Der Prozess, Verpackungen von Kunststoff auf faserbasierte Materialien umzustellen, hat nun einen eigenen Namen. Aber was genau bedeutet dieser?

Es gibt ein neues Schlagwort in der Druck- und Verpackungsindustrie. Ob in den Agenden von Vorstandssitzungen oder bei Diskussionen auf Branchenevents – „Paperisation“ wird als der neueste Trend in der Verpackung gefeiert.

Definiert als der verstärkte Einsatz von papierbasierten Materialien, oft als Ersatz für fossile Materialien, könnte man argumentieren, dass „Paperisation“ schon seit Jahren existiert. Der Prozess des Austauschs von Plastik durch faserbasierte Materialien dominiert die Verpackungsindustrie. In Supermarktregalen finden sich zunehmend Lebensmittel, Getränke und FMCG-Produkte (Fast Moving Consumer Goods), die in recycelbaren und kompostierbaren Papier- und Kartonverpackungen aufbewahrt und präsentiert werden. Und dieser Trend wird so schnell nicht wieder verschwinden.

 

Ein heißes Thema

Der Anstieg von „Paperisation“ – oder „Verpapierung“ – war auf der London Packaging Week 2024 deutlich zu erkennen. Die Gespräche dort drehten sich unter anderem um die Verwendung von Papier in Sekundärverpackungen, etwa für Stretchfolien, Klebebänder und Packmaterialien.

Zu den vielen faserbasierten Sekundäranwendungen, die vorgestellt wurden, gehörte „SeaStretch“ von Seaman Paper, ein manuelles Verpackungsmaterial, das auch als Füllmaterial für Kartons, zur Polsterung von Hohlräumen und als Schutz verwendet werden kann. Es wird aus Papier hergestellt, das aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt, und hat eine Dehnfähigkeit von etwa 30 %.

Ein weiteres interessantes Material auf der Messe war „RecyCold Climaliner“ von Ranpak – ein recycelbares, erneuerbares und biologisch abbaubares papierbasiertes Produkt, das nachhaltigen Wärmeschutz für temperaturempfindliche Lebensmittel und Getränke bis zu 48 Stunden bietet.

 

Ein wachsender Markt

Natürlich zeigt sich der sichtbarste Erfolg von „Paperisation“ in der Primärverpackung, und die Zahl der Marken und Produkte, die auf Papier und Karton umsteigen, wächst täglich. Zu den jüngsten Unternehmen, die diesen Wechsel vollzogen haben, gehören Amazon, das die Plastik-Luftpolsterfolie in seinen Umschlägen durch eine schützende Papierauskleidung ersetzt, und Marks & Spencer, das papierbasierte Verpackungen für seine Knoblauchbaguettes verwendet.

Die gestiegene Nachfrage nach papierbasierten Materialien erweitert den Markt für biologisch abbaubare und kompostierbare Verpackungen. Ein aktueller Bericht von Smithers kommt zu dem Schluss, dass der globale Markt bis 2029 mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,8 % auf unglaubliche 11,7 Millionen Tonnen wachsen wird.

„Der Verbrauch von biologisch abbaubaren und kompostierbaren Polymeren für Verpackungen wird schneller wachsen als der von petrochemisch basierten Thermoplasten“, heißt es im Bericht. „Die Nachfrage wird durch den Wunsch von Verbrauchern, Markeninhabern und Regierungen angetrieben, Einwegkunststoffe auf fossiler Basis durch nachhaltigere Verpackungsalternativen zu ersetzen.“

 

Das Herz der Sache

Natürlich gibt es viele geschäftliche Vorteile, die Verpackungen zu „paperisieren“. Zahlreiche Berichte kommen zu dem Schluss, dass der Wechsel zu faserbasierten Verpackungen nicht nur das Markenimage, sondern auch die Geschäftsergebnisse verbessert. Eine von GlobalData im Jahr 2023 durchgeführte Umfrage ergab, dass 74 % der Verbraucher bereit sind, mehr für umweltfreundliche Verpackungen zu zahlen. Die Studie „Two Sides European Packaging Preferences 2020“ fand heraus, dass 46 % der Befragten häufiger bei Einzelhändlern einkaufen, die Plastik aus ihren Verpackungen entfernen.

Für diejenigen, die täglich mit Verpackungen arbeiten, mag der Trend „Paperisation“ nichts Neues sein, aber die Tatsache, dass er jetzt einen Namen hat, zeigt, dass Unternehmen weltweit die Nachhaltigkeit ihrer Verpackungen sehr ernst nehmen. Das ist eine sehr gute Entwicklung – sowohl für die Branche als auch für die Welt im Allgemeinen.

Weitere aktuelle Informationen zu Forschungsergebnissen über Druck, Papier und Verpackungen finden Sie unter twosides.info/resources/research.

 

 

 

drupa – Résumé 2024

Während die Druckindustrie nach der drupa 2024 in den Alltag zurückkehrt, werfen wir einen Blick auf die Trends, Entwicklungen und großen Geschäftsabschlüsse, die auf der  Veranstaltung unterzeichnet wurden.

Als erste drupa seit 2016 waren die Erwartungen an diese Schlüsselveranstaltung im Druckereikalender hoch. Unternehmen wie Canon, Fujifilm, Koenig & Bauer, Konica Minolta und Landa hatten riesige Flächen gebucht, um ihre neuesten Maschinen vorzustellen, und die Teilnehmer standen Schlange, um neue Druckinnovationen und Produktivitätssteigerungen zu erleben.

Die  Scheckbücher wurden rege genutzt. Obwohl die Besucherzahlen geringer waren als bei der letzten Veranstaltung, meldeten viele große Unternehmen Vertragsabschlüsse, die die Erwartungen übertrafen, wobei sich der Digitaldruck als treibende Kraft für diese Aktivitäten erwies.

„Auf der drupa 2024 haben wir aus erster Hand erfahren, wie relevant und widerstandsfähig diese Branche ist”, sagte Sabine Geldermann, Director of Drupa and Portfolio Print Technologies. „Die Community ist entschlossen, gemeinsam die Weichen für die Zukunft zu stellen. Der Gedankenaustausch mit Menschen aus allen Kontinenten und aus allen Bereichen der Branche war äußerst bereichernd und inspirierend.”

Die Rolle von Two Sides

Neben der digitalen Technologie war ein weiterer wichtiger Trend der Veranstaltung die Nachhaltigkeit, wobei die große Mehrheit der Aussteller die Umwelt in den Mittelpunkt ihrer Neueinführungen stellte. „Nachhaltigkeit war überall präsent”, sagt Jonathan Tame, Geschäftsführer von Two Sides. „Sie stand im Mittelpunkt des Marketings eines jeden Unternehmens, mit Botschaften über Ressourceneffizienz, Abfallvermeidung, Energieeffizienz und Reduzierung der Kohlenstoffemissionen.”

Tame und weitere Country Manager waren auf der drupa, um eine Präsentation über die Arbeit von Two Sides zu halten und die Nachhaltigkeit von Papier und papierbasierten Verpackungen zu fördern. Neben Jonathans Präsentation druckte Canon auch Exemplare der Two Sides Myths & Facts Broschüre und der neuesten Ausgabe des Magazins The Page in ihrem Ausstellungsraum.

„Die ganze Messe war sehr optimistisch”, sagt Jonathan Tame. „Alles drehte sich um Innovation, und die Leute, mit denen ich sprach, berichteten von einem sehr positiven Engagement, wobei viele Unternehmen kamen, um Entscheidungen über neue Geräte zu treffen. Sie waren nicht nur da, um sich umzuschauen, sondern um zu investieren, also war es eine wichtige Veranstaltung für die Unternehmen, um zu zeigen, was sie tun.

Event-Horizont

Die nächste drupa findet erst in vier Jahren statt, aber es gibt viele Gelegenheiten, Jonathan und den Rest des Two Sides Teams im Jahr 2024 zu sehen. Vom 17. bis 19. September wird das Unternehmen die Print Show im NEC in Birmingham unterstützen, und Jonathan wird auf der 2024 UK Corrugated Industry Trade Show im Telford International Centre vom 7. bis 8. Oktober ausstellen.

Und dann ist da natürlich noch das Seminar Two Sides Power of Print, das am 5. November in der Stationers’ Hall in London stattfindet. Bei dieser kultigen Veranstaltung kommen einige der führenden Experten und Vordenker der Druck-, Papier-, Verlags-, Verpackungs- und Umweltbranche zusammen, um die Schlüsselrolle des Papiers für Marketing und Nachhaltigkeit zu erörtern und zu diskutieren.

Für weitere Informationen über die drupa, besuchen Sie die Website drupa.com.

 

 

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