Der Deutsche Verpackungspreis 2026 geht an 36 innovative Lösungen aus fünf Ländern. Mehr als 200 Unternehmen aus 17 Nationen hatten ihre Entwicklungen eingereicht. Eine unabhängige Fachjury wählte die Gewinner in zehn Kategorien aus. Das Spektrum reicht von Kunststoff und faserbasierten Materialien bis zu Glas und Metall.
Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft prägen viele Lösungen
Besonders deutlich zeigt sich der Stellenwert von Nachhaltigkeit und Zirkularität. Acht Auszeichnungen entfallen auf diese Kategorie. Die prämierten Konzepte verbessern unter anderem die Recyclingfähigkeit, erhöhen den Rezyklatanteil oder reduzieren den Materialeinsatz. Zudem setzen mehrere Lösungen auf Monomaterialien und vereinfachte Verpackungsstrukturen.
Auch faserbasierte Verpackungen spielen eine wichtige Rolle. Ausgezeichnet wurde beispielsweise eine Wellpappenlösung, die Transportverpackung, Produktschutz und Montagehilfe verbindet. Eine weitere prämierte Entwicklung ersetzt Holz bei einer Schwerlastanwendung durch Karton. Damit zeigen die Gewinner, wie sich funktionale Anforderungen und ein effizienterer Materialeinsatz zusammenführen lassen.
Innovationen reichen von Design bis Verpackungsmaschinen
Weitere Preise wurden in den Bereichen Design, Digitalisierung, Funktionalität, Logistik, Produktpräsentation und Wirtschaftlichkeit vergeben. Hinzu kommen Auszeichnungen für neue Materialien, Verpackungsmaschinen und den Nachwuchs. Drei der prämierten Beiträge stammen aus dem Maschinenbau. Dort stehen unter anderem flexible Formatwechsel, kürzere Stillstandszeiten und eine höhere Prozesstransparenz im Mittelpunkt.
Die Verleihung findet am 19. November 2026 in Berlin statt. Dort gibt das Deutsche Verpackungsinstitut auch die Gewinner der Gold Awards bekannt. Diese zusätzliche Auszeichnung würdigt Lösungen, die aus dem Kreis der bereits Prämierten besonders herausragen.



