Der größte Teil der für die Papierherstellung verwendeten Energie ist erneuerbar und die Kohlendioxidintensität ist erstaunlich gering
Mit einem Anteil von 0,9 % an den europäischen Emissionen ist der Papier-, Zellstoff- und Drucksektor einer der Industrien mit den geringsten von Treibhausgas-Emissionen in 2021.[12]
Die Kohlenstoffemissionen der Papierindustrie sind von 1990 bis 2022 um 50 % pro Tonne gesunken. Die europäische Zellstoff- und Papierindustrie ist auch der größte Einzelverbraucher und Erzeuger erneuerbarer Energie in Europa, wobei 61 % ihres Primärenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammen.[9]
Die Hauptenergiequelle der Industrie vor Ort (ohne zugekauften Strom) ist Biomasse mit 60,5 %, gefolgt von Gas mit 32,8 %. Die restlichen 6,7 % entfallen auf andere fossile Brennstoffe und zugekauften Strom.[9]
Die Hauptenergiequelle der Industrie vor Ort (ohne zugekauften Strom) ist Biomasse mit 55 %, gefolgt von Gas mit 28 %. Die restlichen 17 % entfallen auf andere fossile Brennstoffe und zugekauften Strom.[11]
Die Branche hat ihre Nutzung von Biomasse seit 1991 kontinuierlich gesteigert und zwar um 57 % auf 728.471 Tonnen allein im Jahr 2021
Cepi, Key Statistics, 2022
Zwischen 2010 und 2021 hat die europäische Papierindustrie ihren gesamten Primärenergieverbrauch um 8,6 % gesenkt. Damit ist dieser ist jetzt niedriger als zu Beginn dieses Jahrhunderts. Die europäische Papierindustrie produziert 54,6 % ihres Stroms vor Ort, wovon mehr als 95 % in hocheffizienten KWK-Anlagen (Kraft- Wärme-Kopplung) erzeugt werden.[9]
Die Druck- und Papierindustrie ist mit einem Anteil von nur 0,9 % in 2021 an den Emissionen einer der kleineren industriellen Treibhausgasemittenten in Europa. Verglichen mit der Industrie für nichtmetallische Mineralien (3,2 %) und der Metallgrundstoffindustrie (2,9 %) ist dies ein niedriger Wert.
European Environmental Agency, Greenhouse Gases – Data Viewer, 2023
Wenn wir Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern verwenden und immer wieder recyceln, brauchen wir bei der Verwendung dieses natürlichen Produkts aus nachwachsenden Rohstoffen kein schlechtes Gewissen zu haben.
Quellen